Wilhelm Böllhoff aus Herdecke legte den Grundstein für unsere Unternehmensgruppe – mit der Gründung der Firma Wilhelm Böllhoff als überregionaler Eisenwarengroßhandel am 6. Januar 1877. Den Dreikönigstag wählte er für den Start in die Selbstständigkeit bewusst aus. Er hoffte auf gutes Geleit und eine positive Entwicklung seines Geschäfts.
Über Böllhoff
Unsere Unternehmensgeschichte
Vier Generationen, eine gemeinsame Vision: erfolgreiche Verbindungen schaffen.
Ein Blick hinter die Kulissen
Geschichten aus unserer Firmenhistorie
Erfolgreiche Verbindungen schaffen wir bereits seit 1877 – darauf sind wir stolz. Begleiten Sie uns durch unsere Unternehmensgeschichte und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen: Was hatte eine persönliche Verbindung mit der Gründung unseres Unternehmens zu tun? Wie kam Böllhoff von Bielefeld hinaus in die Welt? Das und vieles mehr erfahren Sie hier.
- Wie alles begann
- Böllhoff auf hoher See
- Der Erwerb der HELICOIL® Markenrechte
- Unser Unternehmenslogo im Wandel der Zeit
- Der Weg über den Atlantik
- Start in Österreich
Wie eine persönliche Verbindung 1954 zum Start der HELICOIL® Erfolgsgeschichte bei Böllhoff führte.
Weiter lesenIn dieser Geschichte erfahren Sie mehr darüber, wie sich unser Unternehmenslogo in 145 Jahren verändert hat.
Weiter lesen1964 expandierte Böllhoff erstmals auf den amerikanischen Kontinent – und eröffnete Niederlassungen in Brasilien und Mexiko.
Weiter lesenAm 1. Juli 1962, wurde unsere erste Niederlassung außerhalb Deutschlands gegründet: im österreichischen Wien.
Weiter lesenWichtige Meilensteine
1877 – Gründung in Herdecke
Wilhelm Böllhoff aus Herdecke, Handelsreisender für Eisenwaren und jüngster Sohn des Schneidermeisters Friedrich Böllhoff, macht sich am Dreikönigstag im Jahr 1877 selbstständig. Er gründet einen Eisenwarengroßhandel mit Fokus auf Schlossereien, Schmieden und Bergwerke. Von Beginn an konzentriert er sich auf den überregionalen Direktvertrieb – über Westfalens Grenzen hinweg.
1923 – Niederlassung in Bielefeld
Infolge der französischen Ruhrgebietsbesetzung gründet die zweite Familiengeneration um Josef Böllhoff eine Niederlassung in Bielefeld, um das weitere Geschäft nicht zu gefährden. Josef Böllhoff veranlasst zudem die Spezialisierung auf Schrauben, Muttern und Gewindeteile für den Maschinen- und Schiffsbau.
1928 – Das Passagierschiff "Bremen" wird gebaut
Böllhoff liefert einen wesentlichen Teil der Verbindungselemente für das Schiff, welches auf seiner Jungfernfahrt im Jahr 1929 einen neuen Rekord für die schnellste Überquerung des Nordatlantiks aufstellt.
1954 – HELICOIL® Lizenz
1954 trifft Josef Böllhoff eine bedeutsame Entscheidung, die die Zukunft des Unternehmens nachhaltig prägen sollte: Er übernimmt eine Lizenz für die Produktion von Gewindeeinsätzen unter dem Markennamen HELICOIL®. Damit steigen wir – neben dem bestehenden Handel – erstmals selbst in die Produktion von Verbindungselementen ein.
1958 – HELICOIL® Produktion
In Bielefeld wird die erste eigene Produktionsstätte eingeweiht: Dort werden HELICOIL® Gewindeeinsätze gefertigt. 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich allein um Herstellung und Vertrieb der kleinen Verbindungswunder.
1962 – Dr. Wolfgang W. Böllhoff und Start Internationalisierung
1962 tritt mit Dr. Wolfgang W. Böllhoff die dritte Familiengeneration ins Unternehmen ein. Er richtet den Blick zunehmend auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Mit der Eröffnung der ersten Niederlassung in Österreich beginnt die Internationalisierung unseres Unternehmens.
»„Zukunft braucht Herkunft. Schon seit 1877 schaffen wir mit Begeisterung erfolgreiche Verbindungen für unsere Kunden. Als Familienunternehmen entwickeln wir uns dabei über Generationen konsequent weiter, bedienen Trends und generieren Innovationen. Das macht uns stark.“
1964 – mit VW nach Mexiko und Brasilien
Zwei Jahre später, im Jahr 1964, wagt Böllhoff den Sprung auf den amerikanischen Kontinent: mit eigenen Produktions- und Vertriebsstätten in Brasilien und Mexiko. Anlass für die Entscheidung war die enge Lieferbeziehung zu Volkswagen. VW hatte zuvor neue Produktionsstätten für das Modell Käfer in Brasilien und in Mexiko eröffnet.
1969 – Mondlandung mit HELICOIL®
Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten als erste Menschen den Mond. In ihrer Mondfähre sind HELICOIL® Gewindeeinsätze von Böllhoff verbaut.
1972 – Produktionsstart in Frankreich
Böllhoff gründet eine Produktions- und Vertriebsstätte in Frankreich, die Fertigung von RIVKLE® Blindnietmuttern und -schrauben beginnt. Hierdurch dehnen sich die Unternehmensaktivitäten auch auf die wichtigsten italienischen und spanischen Märkte aus; später folgen dort eigene Niederlassungen.
1990–1992 – Produktion in Sonnewalde
Die Wiedervereinigung Deutschlands und die damit einhergehende Öffnung Osteuropas führen zur Gründung einer zweiten deutschen Produktionsstätte in Sonnewalde (Südbrandenburg). Weitere Niederlassungen in Südosteuropa folgen.
1994/1998 – Eintritt der vierten Generation
Mit Wilhelm A. Böllhoff im Jahr 1994 und Michael W. Böllhoff im Jahr 1998 übernimmt die vierte Generation das Ruder bei Böllhoff. Als geschäftsführende Gesellschafter setzen sie den Internationalisierungskurs konsequent fort.
2000 – erste Produktionsstätte in den USA
Böllhoff erwirbt eine Produktionsstätte im US-amerikanischen Kendallville (nahe Fort Wayne). Die Leitung übernimmt Michael W. Böllhoff.
2001 – Niederlassung in Shanghai
War Böllhoff über Einkaufsbeziehungen bereits seit den 1980er-Jahren mit China verbunden, folgt nun der erste nachhaltige Sprung auf den asiatischen Markt: mit der Gründung einer Vertriebsniederlassung in Shanghai.
2004 – Böllhoff produziert in Asien
Böllhoff errichtet die erste eigene Produktionsstätte auf dem asiatischen Kontinent im chinesischen Wuxi. Auf zunächst 2.500 m² Gebäudefläche beginnt die Produktion von RIVKLE® Blindnietmuttern und -schrauben für den asiatischen Markt.
2010 – Böllhoff in Großbritannien
Mit der Übernahme der Firma Armstrong Precision Components (APC) in Hull in Großbritannien verstärkt Böllhoff seine Präsenz in Europa.
2016 – weitere Niederlassungen in Asien
Mit der Eröffnung von Vertriebsniederlassungen in Japan und Südkorea im Jahr 2016 expandiert Böllhoff weiter auf dem asiatischen Markt. Im Jahr 2021 folgte eine Niederlassung in Vietnam.
2019/2020 – Ausbau der Logistikkompetenz
Zwei überregionale Zentrallager nehmen den operativen Betrieb auf: im sächsischen Oelsnitz/Vogtland und im französischen Sainte-Hélène-du-Lac. Beide Logistikstandorte sind auf dem neuesten Stand der Technik und bieten genug Raum für weiteres Wachstum. Das Zentrallager in Oelsnitz/Vogtland stellt auch in finanzieller Hinsicht einen besonderen Meilenstein dar. Mit einer Investitionssumme von über 40 Millionen Euro ist der Komplex die größte Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte.
2021 – HELICOIL® Markenrechte
Im Oktober 2021 akquirieren wir die weltweiten Markenrechte für den HELICOIL® Gewindeeinsatz. Damit können Varianten des Gewindeeinsatzes erstmals in den USA, in Mexiko, in Kanada und in Japan angeboten werden.
2023 – 100 Jahre in Bielefeld
Ein besonderes Jubiläum für uns: 2023 ist Böllhoff seit 100 Jahren im ostwestfälischen Bielefeld ansässig. Diesen Meilenstein feiern wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden sowie ihren Familien im Böllhoff Stadion in Bielefeld-Brackwede.
2024/2025 – neue Produktionsstätten in Marokko und der Türkei
„Think global, act local“. Diesem Motto folgend bauen wir unser weltweites Fertigungsnetzwerk weiter aus: mit neuen Produktionsstätten in Marokko und der Türkei. Während in Casablanca größtenteils Spezialteile für die Aerospace-Branche entstehen, fertigen wir in Izmir über 100 Millionen Verbindungselemente pro Jahr für den europäischen Markt.