Innovationen

RIVTAC®

Die RIVTAC® Technologie ist ein völlig neues Fügeverfahren.

Mit Hochgeschwindigkeit fügen

RIVTAC® hat die Serienproduktion revolutioniert, mit RIVTAC® wird sie noch effizienter.

Innovative Verbindungen für das Automobil von Morgen: Unter dem Namen RIVTAC® haben wir ein völlig neues Fügeverfahren entwickelt, das bereits heute auf die aktuellen und künftigen Anforderungen der Automotive-Branche zugeschnitten ist.
Ihre „Feuertaufe“ bestand die neue Technik bei der vieldiskutierten „Light Car“-Studie, die auf dem Genfer Autosalon 2010 zu sehen war. 2013 folgte der erfolgreiche Start in die Serie - mit Hochgeschwindigkeit.

This product is made by Böllhoff

Lösung

 

RIVTAC® Hochgeschwindigkeits-Bolzensetzen

Bei diesem innovativen mechanischen Fügeverfahren wird ein nagelähnliches Hilfsfügeteil, der Setzbolzen, auf hohe Geschwindigkeit beschleunigt und in die nicht vorgelochten Fügeteile eingetrieben. Dabei verdrängt die ogivale Spitze des Setzbolzens den Werkstoff, ohne dass ein Butzen entsteht. Die Verbindungsfestigkeit im unteren Fügeteil wird durch eine Kombination der Haltemechanismen Kraft- und Formschluss erreicht.

Ausgangssituation

 

Nichts ist so beständig wie der Wandel.

Dies gilt insbesondere für den Karosseriebau in der Automobilindustrie. Mehr Komfort, Fahrdynamik und Sicherheit, weniger Gewicht und Verbrauch – und dies alles bei gleichzeitiger Reduzierung der Fertigungs- und Produktionskosten. Anforderungen, die den Materialmix eines Autos erheblich verändert haben. Stahl, Leichtmetalle und Kunststoffe sind nach wie vor die wichtigsten Werkstoffe, doch innerhalb dieser Gruppen gibt es eine Vielzahl neuer Zusammensetzungen – und gegenseitige Substituierungen.
Der Entwicklungstrend die Effizienz der Fahrzeuge mithilfe einer konsequenten Leichtbauweise zu steigern erfordert u.a.  funktionsoptimierte Kokillen- und Druckgussbauteile, die für die Fügetechnik eine besondere Herausforderung darstellen. Zum einen sollen die häufig wärmebehandelten Bauteile wärmearm gefügt werden, damit die Werkstoffeigenschaften erhalten bleiben. Zum anderen sind die Teile in der Regel nur einseitig zugänglich. Und – last but not least – wollen die Konstrukteure mit Blick auf die Kosten möglichst mit nur einem Arbeitsgang ohne Vorlochen auskommen.

Ergebnis

 

Zukunftspotenzial

Bei einseitiger Zugänglichkeit stoßen traditionelle Verfahren nach dem gegenwärtigen Stand der Technik schnell an Grenzen. Anders beim Bolzensetzen. Hier lassen sich auch hochfeste Teile und Profile von über 1.000 MPa Festigkeit oder auch Mehrlagenverbindungen prozesssicher verbinden. Und zwar mit ausgesprochen guten Festigkeitseigenschaften. Damit erfüllt das Verfahren die hohen Anforderungen sicherheitsrelevanter Verbindungen und lässt sich zudem auch noch ideal mit der Klebetechnik verbinden.
Mit einer kurzen Fügezeit, die deutlich unter einer Sekunde liegt, ist das Verfahren mehr als dreimal schneller als etwa das Direktverschrauben. Beeindruckende Taktzeiten – mit entsprechend attraktiven Kostensenkungspotenzialen. Angenehmer Zusatznutzen für die Logistik beim Anwender: Das Verbindungselement ist nahezu universell einsetzbar.
Wir haben uns mit dem Bolzensetzen weit nach vorn gewagt und die hohe Innovationskraft unseres Unternehmens nachhaltig unterstrichen. Schließlich verbirgt sich hinter dem Verfahren High-Tech in höchster Vollendung. Als besondere Herausforderungen erwiesen sich einerseits die Setzbolzengeometrie und die Werkstoffzusammensetzung des Verbindungselements. Andererseits galt es, den Setzbolzen auf die benötigten Beschleunigungsgeschwindigkeiten zu bringen. Das mit intensiver Forschungsanstrengung verbundene Ergebnis wird den aktuellen und kommenden Anforderungen insbesondere im Karosseriebau gerecht.

Downloads

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RIVTAC® Automation P (V 1.1)
Bolzensetzen in Hochgeschwindigkeit
Deutsch 6810/16.01 1686 kB / PDF
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